Abschied vom Landeskrebsregister NRW

Gestern war ich mit den IT-Administratoren des Landeskrebsregisters NRW auf einem Sommerfest am Baldeneysee in Essen, ausgerichtet von KAMP Netzwerkdienste GmbH. Das Essen war super und uns wurde von einem Gast Expertise im Bereich Proxmox angeboten. VMWare ist ja jetzt ganz böse und teuer, wegen Broadcom und so.

Zum Abschied wurde mir eine Dose Ravioli und Carbonara aus der Tüte geschenkt :D. Eine Anspielung auf meine Kochkünste.

Heute war dann aber wirklich mein letzter Tag beim Landeskrebsregister NRW. Meine Abteilung hat mich in ein Meeting gelockt, wo wir dann Kuchen gegessen hatten und wir einfach noch mal ein bisschen rumgeblödelt haben.

Da ich im Büro ein supernerviges Gummischwein hatte, das laute Geräusche von sich gibt, wenn man es drückt, hat man mir ein weiteres Gummischwein mit den Namen aller Kollegen geschenkt :). Und ein paar Meme-Aufkleber und so.

Ich bin dem bunten Haufen vor fast 5 Jahren "beigetreten" und wäre ohne eine bestimmte Person bereits in der Probezeit gegangen. Glücklicherweise hatte ich durchgehalten. Ich konnte mich in sehr vielen Bereichen des Landeskrebsregisters einbringen, was durchaus interessant war. Es ist btw. auch sehr einfach sich dort einzubringen. Man muss einfach nur Bock haben :P.

Sehr angenehm empfand ich auch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. Da gibt es wirklich viele Kollegen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und gefühlt aus sehr idealistischen Gründen sehr motiviert sind.

Es ist nur etwas schade, dass manche Kolleg:innen im Landeskrebsregister nicht realisieren, wie gut sie es eigentlich haben. Mehr will ich dazu nicht sagen :D. Nur so viel: die zu oft thematisierten Probleme sind lächerlich und könnten auch als Satire verstanden werden :). "Kann man sich nicht ausdenken" ;). Die "Probleme" sind für 95% der Kollegen irrelevant. Ich kann aber auch nur aus meiner Filterblase berichten.

Für mich persönlich war die Homeoffice-Situation problematisch. Bei 2 Tagen Präsenz pro Woche und mehr oder weniger festen Tagen vor Ort war das für mich noch in Ordnung. Noch mehr Flexibilität und nur noch 1 Tag pro Woche vor Ort an einem beliebigen Tag war dann nicht mehr so schön. Ich habe manche Kollegen selten oder gar nicht gesehen. Nicht so angenehm. Wozu fahre ich nach Bochum? Teilweise, um an Zoom-Meetings teilzunehmen. Hybrid "stinkt" :).

Ich bin da aber, glaube ich, nicht alleine. Immer, wenn viele Kollegen vor Ort sind, herrscht eine ganz andere Stimmung. Man arbeitet spontan zusammen, löst Probleme "einfach so". Man geht zusammen in die Kantine usw...Es gab Tage, an denen ich alleine vor Ort war -> doof :(. Ich versteh aber auch diejenigen, die eine weite Anreise haben. Dazu muss man wissen, dass das Landeskrebsregister NRW früher in Münster zu Hause war und ein Großteil der Belegschaft ist, trotz Umzug, geblieben. Das sagt ja auch viel über das Landeskrebsregister NRW aus. Und der Verkehr im Ruhrgebiet ist schrecklich :(.

Ich habe das Landeskrebsregister NRW aus privaten Gründen verlassen. Ich hätte es gerne vermieden, aber so ist das mit dem Leben. Da kann man nur bedingt planen :).

Autor: Andreas Schipplock, Erstellt: 6/13/24, 10:53 PM, Aufrufe: 456