Heute wird "gekocht"

Meine Fähigkeiten als Koch beschränken sich hauptsächlich darauf Dosen zu öffnen und tiefgefrorenes Gemüse zu dünsten. Irgendwas Gesundes muss man ja auch ab und zu essen.

Manchmal sieht "kochen" bei mir einfach so aus:

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Ich stell mir gerade vor. Ich in einer Koch-Show. Alle Augen auf mich. Ich reiße einen Karton auf. Ich lege diesen Ziegelstein "Gemüse" in die Pfanne. Fertig! :D

Ab und zu experimentiere ich auch mit ausländischen Sachen.

Ich habe eine Jackfrucht in der Pfanne zubereitet:

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Einfach mit "etwas" Butter hust.

Nebenbei tiefgefrorenes Gemüse und gaaanz viel Knoblauch gedünstet. Und für "ich muss auch satt werden" noch ca. 80g Couscous mit Gewürzen. Schreibt man das so!? Egal. Dieses krümelige Zeug, dass man sicher auch in einer Betonmischung verwenden kann. Natürlich "instant" :P.

Natürlich am Ende überall Olivenöl drauf, für den Weg nach draußen ;).

Die Jackfrucht aus der Dose kann ich aber nicht empfehlen. Ich habe die Jackfrucht ordentlich mit Wasser ausgespült, aber die Salzlake kam geschmacklich doch immer mal wi(e)der bei dem einen oder anderen Stück Jackfrucht durch. Ich bin dann doch eher Team Tofu, das schmeckt wirklich nach nichts, und kann nach Belieben gewürzt werden. Ich bin kein Veganer, oder Vegetarier, aber ich esse gerne "durcheinander". Und da ich diese Dose Jackfrucht noch im Schrank hatte, wollte ich der Frucht eine Chance geben.

Bei meinem Arbeitgeber wird aktuell ein Kochbuch erstellt und man hat nach Rezepten gefragt. Ich hatte einen Rezept vorgeschlagen, das man mir nicht geglaubt hat.

Haferschleimdingsbums:

60g zarte Haferflocken in einen Topf, 300ml Wasser, 1 Teelöffel salziges Brühpulver (Rinder, Hühner, egal, irgendwas mit Salz), 1 ganze Knoblauchknolle (ja, eine ganze!) klein gehackt mit rein, dann noch Pfeffer und für die Farbe roten Chilli. 20 Minuten auf 3 oder 4 (mittlere Stufe oder weniger, ist egal, muss nur warm werden).

Ergänzend kann da noch scharfe Salami klein geschnitten mit rein. Anstatt Fleisch landen bei mir auch manchmal Kidneybohnen in dieser "Pampe". Natürlich aus der Konserve ;).

Am Ende noch etwas Oliven-Öl (oder Rapsöl, egal) mit rein, hauptsächlich, damit der Topf nachher einfacher zu reinigen ist :P.

Die 20 Minuten muss man dabei stehen und regelmäßig rühren. Am Ende wird das eine essbare "Pampe", die imho ganz gut schmeckt. Wenn die Pampe schon früher schwerer zu rühren ist, nicht die 20 Minuten warten. Das wird dann nur schwerer zu essen.

Niemand hat mir dieses "Rezept" geglaubt :P. Alle haben mich angeguckt, als ob ich sie verarschen wollte. Zuegegeben: manchmal mache ich das auch :).

Ich werde das Rezept aber nicht einreichen. Das soll mein "Geheimtipp" bleiben :P.

Autor: Andreas Schipplock, Erstellt: 4/1/24, 3:57 PM , aktualisiert: 4/1/24, 3:59 PM, Aufrufe: 1770