Einsames Poel

Wenn nicht gerade Saison ist, erscheint die Insel Poel beinahe Menschenleer. Keine Touristen. Nur die Ortsansässigen, die sich wundern, was dieser fremde Mann mit fremdem Kennzeichen am Auto hier nur wieder sucht.

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Am Strand ist man fast alleine. Ab und zu kommt jemand mit einem Hund vorbei, aber das war es auch.

Die Stille am Strand ist eigenwillig. So bin ich offensichtlich an den Lärm vor meiner Haustür und in meiner Umwelt schon gewöhnt. So sehr, dass mir die Stille unheimlich erscheint.

Auch gegenüber Poel gibt es überall Strände, die dazu einladen die Seele baumeln zu lassen.

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Die Menschen vor Ort nehmen diese Strände und das Meer bestimmt als Normalität wahr, und wissen es vielleicht gar nicht so sehr zu schätzen. Das ist aber auch nur eine Beobachtung aus meiner eigenen, kleinen, Filterblase :).

Man weiß immer erst, was man hatte, wenn man es nicht mehr hat. Oder so ähnlich. Sprichwörter kann ich gut ;).

Auf Poel ein Haus zu finden, das nicht ein Ferienhaus ist, war aber gar nicht so einfach, aber ich schätze, dass Geld auch auf Poel nicht stinkt :D.

Für Touristen ist die Insel Poel aber vermutlich deswegen sehr beliebt. Auch, weil man quasi alles auf der Insel bekommt. Und die Unterkünfte wirken auch sehr hochwertig.

Die Geldautomatendichte auf Poel ist skurril. Die stehen da einfach so im Freien am Weg.

Nun denn, offensichtlich war ich die letzten Tage in MV. Und ja, ich habe es mir gutgehen lassen und gesündigt (ein Rind musste für mich sterben :P; mhhh...war das lecker, danke Rind!).

Autor: Andreas Schipplock, Erstellt: 3/22/24, 1:30 PM, Aufrufe: 112